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«Islam und die Ursprünge der Regierungsgewalt». Dieses Buch bewies, dass das Kalifat eine große Lüge ist

Samstag 14.Juli.2018 - 02:55
Die Referenz
Hanaa Kandil
طباعة

Präsentation eines Buches

Das Buch "Islam und die Ursprünge des Regierens" von Sheikh Ali Abdulrazik ist eines der wichtigsten Bücher, das die bösartigen Methoden der Takfiri-Gruppen aufdeckt, Köpfe zu kontrollieren, Anhänger anzulocken und die politischen Ziele zu erreichen, für die sie finanzielle Unterstützung erhalten.

Die erste Lektüre des Buches "Islam und die Ursprünge der Regierungsgewalt" zeigt, dass es darauf abzielt zu beweisen, dass der Islam eine spirituelle Religion ist, nicht ein Teil der Politik, die zu den alltäglichen Dingen gehört, wo die Menschen ihre Prinzipien und Ziele wählen müssen.

Das Buch von 1925 weist darauf hin, dass das wichtigste Ergebnis der Trennung der Religion von der Politik ist, dass das Kalifat, nichts mit religiösen Grundlagen zu tun hat. Es ist ein säkulares System, das Muslime benutzt haben, um ihren Staat zu organisieren. Deshalb ist es weder eine Absage, noch eine Pflicht und weder wünschenswert noch  abgelehnt.

Dieses Intellektualisieren des Verhältnisses zwischen Religion und Politik, insbesondere die Idee des Kalifat Systems, der Falschmeldungen und bösartigen Ideen der Takfir-Gruppen, basiert auf der Tatsache, dass das Kalifat eine göttliche religiöse Idee ist, und wer es verletzt, gilt als Ungläubiger den man beseitigen muss und notfalls entmachtet werden muss. 

Und natürlich ist die Idee der Regierungsgewalt, die Gott offenbarte, als Regel bekannt und Grundlage für die Konstruktion des radikalen Denkens und Fatwas für alle Gelehrten der Finsternis der terroristischen und Takfir-Gruppen

Das Buch befasst sich mit drei Achsen: Das Kalifat im Islam, die Regierung im Islam und das Kalifat in der Geschichte,  betroffen von dem Zeitraum, in dem es ausgestellt wurde, gleichzeitig zum Untergang des osmanischen Kalifats, und Besetzung arabischer und islamischer Länder durch den Westen,  und die Teilung des Erbes des vereinheitlichten Kalifats in Länder mit einer politischen, falschen Grenze

Sturz des Kalifats  

Der Fall des Kalifats

Der Zusammenbruch des osmanischen Kalifats führte zu einem Erdbeben, das die Säulen der muslimischen Gesellschaften stürzte, was nicht überraschend war und von allen vorausgesagt wurde. Das osmanische Reich wurde in der Zeit als kranker Mann Europas bezeichnet.  

Al-Azhar Al-Sharif hat zu einer Konferenz, zur Erörterung des Themas Kalifats gerufen, die Konferenz kam zur Schlussfolge, dass die Position des Kalifen als Symbol der Einheit für die Muslime notwendig sei und dass der Kalif zwischen den religiösen und zivilen Autoritäten kombiniertwerden müsse. Alle haben den ägyptischen König Fouad als ersten Kalif gewählt. 

 

 

Ali Abdulrazik antwortet 

In der Zeit wo die Vorbereitungen liefen um Fouad den ersten als Kalif der Muslime zu benennen, ist aus Ägypten der Scheikh Ali Abdulrazik mit seinem Buch «Islam und die Ursprünge der Regierungsgewalt».  erschienen, um mit seiner ehrlichen Meinung das Ganze zu beenden, wo der Autor bestätigt hatte, dass das islamische Kalifat keinen religiösen Ursprung hat, und, dass es weder im  Koran noch im Sunnahsteht,  dass man einen Kalifat ernennen muss oder die Art wie man ihn wählen muss 

Sheikh Ali Abdulrazik beschrieb in seinem Buch das Kalifat als eine Katastrophe für den Islam und eine Quelle des Bösen und der Korruption, was  eine Welle der Wut gegen ihn, und gegen das, was im Buch im Detail geschrieben steht, auslöste. 

Nachdem der König Fouad vom Buch erfuhr, und damit von der Gefahr die dadurch auf seinem Weg zum Kalifat steht, hat er den Gelehrter und Wissenschaftler des Azhar angeordnet -die auch über Abdulrazik wütend  waren-  ihn von seinem Amt zu entlassen, und seine Mitgliedschaft im Gremium der Hochwissenschaftler vom Azhar zu beenden.

Nahaufnahme 

Abdulrazik initiierte sein Buch mit der Definition von Kalifat, sprachlich bedeutet es: wenn jemand einen anderen ersetzt, weil dieser später kommt. Oder einer der hinter einem steht. Oder wenn einer an der Stelle von einem anderen  ist. 

Danach hat das Buch das Kalifat idiomatisch definiert, es ist: Allgemeine Herrschaft in Angelegenheiten der Religion und der Welt im Auftrag des Propheten Friede sei mit ihm, er erklärt, dass der Kalif den Propheten ersetzt. Er hat ein besonderes und öffentliches Mandat und man muss ihm nach außen und nach innen folgen, so das Buch

Das Buch erklärt, dass der Kalif seine Autorität von Gott bezieht, während einige Gelehrte glauben, dass der Kalif seine Autorität von der Nation ableitet

Das Vernachlässigen der Politik 

Scheikh Abdulrazik ging in seinem Buch auf die Frage nach den wahren Gründen für das mangelnde Interesse muslimischer Gelehrter an der Politik im Allgemeinen ein, vor allem was Regierungsführung angeht. Er sagte: „obwohl die Wissenschaftler überall gesucht haben,  doch sie haben die Politik so gut wie unberührt gelassen, warum staunen sie wenn es um Politik geht? Warum haben sie das Buch (Die Republik) von Plato und die politischen Bücher von Aristotelesignoriert? Wegen ihrer Begeisterung, nannten sie Aristoteles der führende Lehrer. Warum wussten die Muslime nie von Politik und Regierungsarten der antiken Griechen obwohl  die muslimischen Gelehrten es erlaubt hatten, sich den surrealistischen Grammatik Lehrplan anzulehnen, das indische Bidia Sport  aus dem Buch Kalila und Dimna zu treiben, und Religionswissenschaft mit griechischer Philosophie zu mischen egal ob man dabei Gut und Böse, Glaube und Unglaube findet. 

Scheikh Abdulrazik fügte hinzu: Vielleicht liegt der Grund für die Vernachlässigung der Politik in der Tyrannei des Königs und der Macht, die während der Herrschaft des Kalifats herrschte, die von Speeren, Schwertern und verdickten Armeen umgeben war. Daher war es für den Sultan normal, ein wildes Monster und ein rebellischer Teufel zu werden, wenn er sich jemand  schnappte, der seinen Gehorsam brechen und seinen Thron untergraben wollte. Es ist normal, dass dieser Sultan einen Feind darstellt, für jeden der die Regeln seiner Herrschaft brechen möchte. Von hier entstand der königliche Druck auf die Freiheit von Wissenschaft und Bildungseinrichtungen, unter anderem auf Politik, deshalb wurden alle Wege die zur Politikwissenschaft führen, gesperrt.   

 

Kein Kalifat im Islam 

 

Nach Ansicht von Sheikh Ali Abdul Razek gibt es im Koran und in der Sunna keine Beweise für  das Kalifat, in dem Buch heißt es: „Alle Hadithe des Propheten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) von der Erwähnung des Imamats, des Kalifats und der Treuepflicht zeugen nicht mehr als das was Christus bewies, als er einige der legitimen Bestimmungen der Caesar-Regierung erwähnte.“

 

Scheikh Abdulrazik bestätigte seine Idee in dem er sagte: „Das Kalifat ist in keinem der religiösen Pläne enthalten, es ist keine Justiz und hat keine andere Funktionen von Regierungs- und Staatszentren. Es ist ein politisches Verfahren, keine religiöse Sache, die Religion hat es weder definiert noch geleugnet, weder angeordnet noch verboten. die Religion überlässt es uns, zu den Bestimmungen der Vernunft, den Erfahrungen der Nationen und den politischen Regeln zurückzukehren. Das Dirigieren der islamischen Armeen, die Verstädterung der Städte und Flächen und das System von Kanzleien haben nichts mit Religion zu tun, sondern sind auf Vernunft und Experimente oder auf die Regeln des Krieges oder die Architektur von Gebäuden und die Ansichten von Fachleuten zurückzuführen.  

Am Ende sagt der Autor: „Nichts in der Religion hindert Muslime daran, mit anderen Nationen in der Wissenschaft und Politik zu konkurrieren, so können sie dieses erniedrigende System zerstören, und eine Regierung mit eigenen Regeln aufbauen, basierend auf den modernsten Erfindungen der Menschheit, und solidesten Art des Regierens.“

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