Vorsitzender und Chefredakteur
Abdel Rahim Ali
Redaktionsberaterm
Roland Jacquard
ad a b
ad ad ad

Frankreich in West-Afrika.. Eine Mauer, im Wege der terroristischen Organisationen

Samstag 06.Oktober.2018 - 10:29
Die Referenz
Mahmoud Roshdi
طباعة
Frankreich in West-Afrika..

Die französischen Kampfflugzeuge der Armee verfolgten gestern eine Terrorgruppe, die eine Goldgrube im Norden von Burkina Faso angriff. Woraufhin mehrere von ihnen auf ihren Motorrädern getötet wurden, die auf der Flucht waren und der Bombardierung entkommen wollten.

 

Der Terroranschlag, der sich gestern ereignete, war nicht der erste seiner Art, denn es ereigneten sich mehrere ähnliche Angriffe. Vor allem in der Hauptstadt Ouagadougou, ereignete sich im März 2018 ein terroristischer Akt. In der Folge wurden acht Männer der burkinischen Polizei bei diesem Vorfall getötet. Die sogenannte Ansar-Eddin Gruppe erklärte sich für den Terroranschlag verantwortlich.

 

Burkina Faso ist seit 2016 in das feurige Visier der terroristischen Gruppen eingedrungen. Laut der amerikanischen Webseite „Site“ -spezialisiert auf Terroristenbewegungen- erlebte es seinen ersten Terroranschlag durch die sogenannten Almurabiteen-Truppen, die der Al-Qaida angehören, geführt von MukhtarBelmokhtar.

 

In Burkina Faso sind seit 2013 Terrorgruppen in der Sahel- und Sahara-Region aktiv. Die wichtigste dieser Organisationen ist die Gruppe Ansar-Eddin, die ihre Hochburg in Burkina Faso hat und im Norden des Landes an der Grenze zu Mali aktiv ist. Es machte im Jahr 2017 von sich bemerkbar und schloss unter seinem Banner eine Reihe von terroristischen Organisationen an: Die Murabiteen-Truppen, das Fürstentum der Sahara und die „Masina“-Truppen. All diese Bewegungen waren und sind immer noch der Al-Qaida loyal geblieben. Nach der Ankündigung der Gruppen, wurden fünf Sahel-Staaten «G5» gebildet, um eine gemeinsame Kraft zur Bekämpfung des Terrorismus unter französischer und europäischer Schirmherrschaft herbeizuschaffen.

 

Die Sahelzone und die Sahara sind von zahlreichen politischen und sozialen Krisen betroffen, einschließlich einer schlechten Grenzkontrolle und eines schlechten Lebensstandards. Die Armutsquote von Burkina Faso liegt laut dem Bericht der Weltbank vom Oktober 2017 bei ca. 40.1 %, sowie dasniedrige Bildungsniveau. Nach Angaben der Weltbank wird der Schulbesuch im Jahr 2014 auf 4% geschätzt. Neben der Schwäche von Ministerien, sowie das Bestehen vonmultiethnischen und sektiererischen Gruppen. Diese Krisen haben sich zu einem Nährboden für den Terrorismus entwickelt und einen sicheren Ort für das Wachstum radikaler Gruppen geschaffen.

 

In diesem Zusammenhang marschierte Frankreich im Jahr 2013 in Mali unter dem Schirm der Vereinten Nationen nach der Verabschiedung der Resolution Nr. 2085 ein, um die von Mali aus in die Nachbarländer entsandten Terroristengruppen zu bekämpfen. Die Gruppen nutzten die ungesicherten Grenzen zwischen den westafrikanischen Ländern und nahmen Mali als Basis für die Expansion in Niger und Burkina Faso.

 

 

Die französische Präsenz in West-Afrika

 

Frankreich marschierte aus mehreren Gründen in Westafrika ein, vor allem um seine wirtschaftlichen Interessen in dieser Region zu schützen und die Bekämpfung der Quellen von Unruhen und Anarchie in der Region durch separatistische Elemente und terroristische Gruppen.

 

Mali erlebte den Beginn der französischen Präsenz in Westafrika. Denn Frankreich wollte verhindern, dass terroristische Gruppen die Kontrolle über die Hauptstadt Bamako übernehmen. Frankreich führte auch mehr als 10 Militäroperationen in der Region durch und errichtete eine Militärbasis, zu der auch die meisten Länder in der Sahelzone gehörten, deren Hauptziel die Belagerung terroristischer Gruppen war. 

 

Die bekanntesten dieser Operationen sind: Sangaris(Zentralafrika), Harmatan in Libyen (Teil der internationalen Militäroperation zum Schutz libyscher Zivilisten) und die Barkhan-Operation, die fünf afrikanische Länder umfasst: Burkina Faso, Mali, Mauretanien, Niger und Tschad. Aus dieser Operation von «Barkhan»  resultierte die Einrichtung einer französischen Basis in Niger, mit Sitz in Madama an der Grenze zu Libyen. Eines der Hauptziele der Operation war die Bekämpfung der Aktivitäten unter anderem „die Al-Qaida Organisation im islamischen Maghreb“, die „Ansar-EddinGruppe“ und die Gruppe „“Boko Haram“ in Nigeria.

 

SO nimmt die terroristische Bedrohung durch diese bewaffneten Gruppen in der Sahelzone zu, was diefranzösische Präsenz in dieser Region über die sicherheitspolitischen und militärischen Aspekteninternationaler Missionen hinaus gerechtfertigt. Dies führte schließlich dazu, dass sie sich mit diesen terroristischen Organisationen auseinandersetzten und eine Expansion in der Region verhinderten und das Risiko in geografischen Gebieten mit gebirgigem Terrain abseits der Hauptstädte dieser Länder und besiedelten Gebiete verringerte.

 

 

 

 

 

"