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USSOCOM stellt sich den Assad-Truppen an der irakisch-syrischen Grenze
آخر تحديث: الأربعاء 12/01/2022 02:04 م
USSOCOM stellt sich

Am 6. Januar wurde der seit mehreren Jahren geschlossene Grenzübergang Til Koçer zwischen Syrien und dem Irak endlich wieder aufgeboten, nachdem sich die Demokratischen Kräfte Syriens (SDF) und Damaskus endlich über die Kontrolle geeinigt hatten. Nachdem die Gespräche zwischen beiden Parteien unter der Aufsicht Russlands wieder aufgenommen und monatelang festgefahren waren, wurde eine Einigung erzielt, die Aufgabe an SDF zu übergeben. Der Schritt ist ein Schlag für Washington, dessen Nahost-Koordinator Brett McGurk und der Sondergesandte für Syrien Matthew Pearl seit mehreren Monaten in Verhandlungen über die Kontrolle des strategischen Punktes stehen.

Washington auf dem heißen Stuhl

Unter Hinweis auf die humanitäre Notlage in Nordostsyrien hatten die USA sowohl die Behörden der Regionalregierung Kurdistans (KRG) als auch Mazloum Abdi, den Führer der SDF, in dieser Angelegenheit kontaktiert, was ihre in Syrien stationierten Streitkräfte direkt betrifft. Das US Special Operations Command (USSOCOM), das in der Regel den Grenzübergang Fish Khabour nutzt, fährt gelegentlich über den etwas weiter südlich gelegenen Til Koçer. Unter der Federführung der SDF muss sich USSOCOM mit Bashar al-Assad auseinandersetzen, zu dem Washington immer noch keine offiziellen diplomatischen Beziehungen unterhält, seit die USA sie wegen des Krieges in Syrien abgebrochen haben.

Die Kurden unter Druck

Monatelang hatte Moskau die kurdische Regierung in Nordostsyrien aufgefordert, den Kontakt zu Damaskus wieder aufzunehmen. Angesichts anhaltender Drohungen aus der Türkei und unsicherer Unterstützung durch die USA gaben die kurdischen Behörden Russland schließlich nach. Seit der Schließung des Grenzübergangs Fish Khabour im Dezember durch die Demokratische Partei Kurdistans (KDP) (angeführt von den Barzanis) nach angeblichen Zusammenstößen mit Mitgliedern der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), die nahe am die PYD (Partei der Demokratischen Union), die eine Mehrheit in der SDF hat. Im Bewusstsein, dass Damaskus die Grenze zum Irak eher offen halten wird, entschieden sich die kurdischen Behörden für die SDF