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Die Hölle, die Macron morgen erwartet Neun Gewerkschaften haben für den Generalstreik zugestimmt und Kompromisse mit den Gelbwesten über einen Anschluss

Montag 04.Februar.2019 - 07:27
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Der Präsident des französischen Gewerkschaftsbundes, Philip Martinez, kündigte am Montag an, dass neun Gewerkschaften dem Generalstreik am Dienstag, 5. Februar, zugestimmt haben. Ein Streik, der die staatlichen Einrichtungen in Frankreich betreffen wird, insbesondere,Krankenhäuser, Postämter, FlughäfenBahnhöfe und Verkehrsmittel. 

Beobachter in der französischen Hauptstadt glauben, dass dieser Generalstreik der stärkste seit dem Jahr 2017 sein wird. Das Ziel von Philip Martinez, der für seine harte Haltung gegen Macron bekannt ist, ist es die Gelbwesten dazu zu überzeugen, sich morgen mit ihm zusammen zu tun, um die französische Regierung zu zwingen, die folgenden Maßnahmen zu ergreifen:

1- Die Erhöhung der Gehälter und Renten für alle Klassen von Arbeitnehmern und Beamten in Frankreich
2- Die Annullierung von allen Arten der Steuerbefreiung für große Industrieunternehmen
3- Sich an dem Dialog zu beteiligen, der derzeit in Frankreich stattfindet, und zwar auf dem Boden, wie Philip Martinez ausdrücklich meinte

Die Proteste der Gelbwesten begannen am Samstag (17. November) und richteten sichgegen die Kraftstoffsteuer im Rahmen des Plans von Präsident Macron für Wirtschaftsreformen, die zum Wahlprogramm von Macron gehörte und auf dessen Grundlage er in Frankreich an die Macht kam. Wer die französischen Krise beobachtetsieht große Verwirrung und Mangel an klarer politischer Erfahrung in ihrem Management durch das Team des Präsidenten und vor allem seine politische Partei, die Republik nach vorne, die bis zum jetzigen Zeitpunkt abwesend ist und den Präsidenten bei der Konfrontation mit den Demonstranten im Stich lässt, ohne dass jemand ihn beschütztDer Schneeball rollte in den Monaten Dezember und Januar, um die Krise zu vertiefen, und verwandelte sie von offensichtlichen wirtschaftlichen Forderungen in eine schwere, tiefgreifende politische und soziale Krise. Was die Optionen für denPräsidenten und sein Team vermindert und seinen politischen Gegnern im In- und Ausland die Möglichkeit gab, die Krise auszunutzen und ihre Intensität zu erhöhen.

Macrons Optionen 

Nachdem die Krise den Generalstreik der Gewerkschaften erreicht hat, stehen dem Präsidenten Macron nur noch vier Optionen zur Verfügung:

Die erste Option ist ein Referendum über seine Politik, wie der General de Gaulle zur Zeit der Studentenproteste von 1968 vorgemacht hat. Sollte es der Fall sein, rechnet man mit einem Scheitern zu 80% So viele haben die Forderungen der Gelbwesten unterstützt. 

Die zweite Option ist die Auflösung der Regierung und die Vorbereitung von neuen Wahlen, wo höchstwahrscheinlich eine der Oppositionsparteien siegen würden, oder zu einer Koalition zwischen zwei großen Parteien führen würden, wie eine zwischen der Partei der nationalen Versammlung unter der Führung von Marine Le Pen und der Partei Frankreichs unter der Führung von Jean Luc Melenchon, und der Bildung einer Koexistenz- Regierung, wie es der Fall bei Francois Mitterand im Jahr 1983 und Jaques Chirac im Jahr 1997 war. Diese Koexistenz entzieht dem Präsidenten alle Befugnisse der internen Politik, und gibt sie zum neuen Ministerpräsidenten der einen unterschiedlichen Programm 

mitbringt, darüber hinaus wird der Präsident bei den Fragen der Außen- und Verteidigungspolitik dazu gezwungen sich mit dem Ministerpräsidenten beraten, was Macrons Politische-Zukunft vernichten würde, dafür dürfte er dann 3 Jahre als Präsident bleiben

Die dritte Option ist die Auflösung der Regierung von Eduard Philip und die Bildung einer Regierung der nationalen Einheit, die von einer mächtigen Person der Mitte-Rechtsoder der Mitte-Links geleitet wirdEs ist die Rede von einer eventuellen Regierung unter der Leitung von Francois Pairault (Mitte-rechts) oder Jacques Yves Le Drian (Mitte-Links) mit Unterstützung von Ministern aus den verschiedensten Strömungen. Sollte das gelingen, dann hat Macron seine Popularität gerettet, er wird seinen politischen Einfluss beibehalten, und er könnte möglicherweise vor der nächsten Präsidentschaftswahl wieder an die Spitze kommen.

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