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Erste Festnahme nach tödlichen Schüssen in Halle – Warnung vor "Schusswaffengebrauch" in Landsberg

Mittwoch 09.Oktober.2019 - 02:26
Die Referenz
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Polizei meldet erste Festnahme Warnung vor "Schusswaffengebrauch im Bereich Landsberg"Polizei fahndet offenbar nach mehreren TäternPolizei meldet mehrere Tote in Halle an der Saale – Täter auf der Flucht

In Halle in Sachsen-Anhalt sind am Mittag zwei Menschen auf offener Straße erschossen worden. Die Hintergründe waren nach Angaben einer Polizeisprecherin zunächst unklar. Nach den mutmaßlichen Tätern, die mit einem Auto flüchteten, wurde mit Hochdruck gefahndet, es gab eine Festnahme. Kurz darauf soll es auch im benachbarten Landsberg einen Zwischenfall gegeben haben, bei dem offenbar Schüsse fielen.

14.09 Uhr: Polizei nach tödlichen Schüssen: Bitte Spekulationen unterlassen  

Die Polizei in Sachsen hat nach den tödlichen Schüssen in Halle/Saale vor Spekulationengewarnt. "Bitte unterlasst zu diesem Zeitpunkt Spekulationen. Die Polizei wird informieren, wenn es neue Erkenntnisse gibt. Im Moment arbeiten alle Einsatzkräfte mit Hochdruck", twitterte die Polizei Sachsen am Mittwoch.

14.08 Uhr: Warnsystem Katwarn: "Gebäude und Wohnungen nicht verlassen"  

Auch das mobile Warn- und Informationssystem Katwarn hat sich mit einer "Gefahrendurchsage" an die Bevölkerung gewendet. "Gebäude und Wohnungen nicht verlassen. Von Fenster(n) und Türen fern bleiben!", hieß es am Mittwochmittag auf der Website. Die Bürger sollten Rundfunk und Fernsehen einschalten und sich "über alle verfügbaren Medien" informieren. Weiter hieß es: "Suchen Sie sofort eine Deckung auf. Meiden Sie Glasflächen."

14.05 Uhr: Noch keine Angaben zum Motiv  

In einem Interview mit dem Nachrichtensender n-tv bestätigte eine Sprecher der Polizei die Festnahme eines Mannes. Dessen identität sei noch nicht klar. Zu einem möglichen rassistischen oder antisemitischen Hintergrund der Tat am jüdischen Feiertag Jom Kippur in der Nähe der Synagoge von Halle konnte der Sprecher noch nichts sagen. Die sei Bestandteil der weiteren Ermittlungen.

14.03 Uhr: Zeuge berichtet von Sturmgewehr 

Ein Zeuge berichtet im Fernsehsender n-tv, dass ein mit Sturmmaske und Helm bekleideter Mann mit einem Sturmgewehr in ein Dönerrestaurant geschossen habe. Zuvor habe der Angreifer eine Art Sprengsatz geworfen, der aber an der Fassade abgeprallt und explodiert sei. In dem Dönerimbiss hätten sich insgesamt fünf bis sechs Gäste aufgehalten, sagte der Zeuge. Er selbst habe sich in der Toilette versteckt.

13.49 Uhr: Polizei meldet erste Festnahme  

Die Polizei meldet, dass Beamte nach den tödlichen Schüssen in Halle eine Person festgenommen haben. Sie ging zuvor von mehreren Tätern aus und ruft weiterhin zur Wachsamkeit und Vorsicht auf.

13.34 Uhr: Warnung vor "Schusswaffengebrauch im Bereich Landsberg"  

Das Lagezentrum der Landesregierung warnt vor einem "Schusswaffengebrauch im Bereich Landsberg" östlich von Halle. Anwohner wurden ebenfalls aufgefordert, Gebäude und Wohnungen nicht zu verlassen. Die Polizei bestätigte das zunächst nicht.

13.19 Uhr: Polizei fahndet offenbar nach mehreren Tätern  

Die Polizei fahndet nach mehreren Tätern. Das meldet die Nachrichtenagentur AFP. Sie seien mit einem Auto auf der Flucht. Die Schüsse fielen offenbar in der Nähe der Synagoge und des Jüdischen Friedhofs in Halle (Saale). Zu den Hintergründen der tödlichen Attacke ist gleichwohl noch nichts bekannt. Die Warnung der Behörden an die Bevölkerung Halles, sich in Sicherheit zu bringen, hat weiterhin Bestand.

13.22 Uhr: Zugverkehr in Halle eingestellt  

Wegen des laufenden Polizeieinsatzes ist der Zugverkehr am Hauptbahnhof von Halle (Saale) eingestellt worden. Das teilte die Deutsche Bahn bei Twitter mit. 

13.15 Uhr: Zwei Tote nach Schüssen auf offener Straße  

Die Nachrichtenagentur AFP meldet unter Berufung auf die Polizei, dass es mindestens zwei Todesopfer nach den Schüssen in Halle (Saale) gebe. Weitere Hintergründe sind derzeit noch nicht bekannt.

12.57 Uhr: Polizei meldet mehrere Tote in Halle an der Saale – Täter auf der Flucht  

In Halle (Saale) in Sachsen-Anhalt fahndet die Polizei mit einem Großaufgebot nach einem unbekannten und offenbar bewaffneten Täter. Nach ersten Erkenntnissen seien mehrere Menschen getötet worden. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, in ihren Wohnungen zu bleiben oder sich anderweitig in Sicherheit zu bringen.

Laut "Märkische Zeitung" befindet sich mindestens ein Tatort in der Humboldtstraße im Paulusviertel nördlich der Altstadt.

 

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