Vorsitzender und Chefredakteur
Abdel Rahim Ali
Redaktionsberaterm
Roland Jacquard
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Dr. Abdelrahim Ali in einem Interview mit der französischen Zeitschrift "L‘essentiel", spezialisiert auf internationale Beziehungen:

Dienstag 02.Oktober.2018 - 07:42
Abdelrahim Ali
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Über Abdelrahim Ali:

Dr. Abdelrahim Ali, ein auf den politischen Islam spezialisierter Autor, Leiter des Zentrums für Nahost-Studien in Paris (CEMO), Präsident des Arabischen Zentrums für Forschung und Studien in Kairo und Vorstandsvorsitzender und Chefredakteur der Zeitung Al-Bawaba in Kairo. Abdelrahim Ali ist ein Autor, der sich auf die Angelegenheiten und die Geschichte des politischen Islams spezialisiert hat. Er hat viele Bücher und Literaturen über fundamentalistische islamische Bewegungen verfasst. Außerdem lehnt die Muslimbruderschaft stark ab. Er ist eine der aktiven Persönlichkeiten, die in der Revolution von Juni 2013 eine einflussreiche Rolle gespielt haben und zum Sturz des damaligen Regimes geführt haben.


Abdelrahim Ali gilt neben seinem Einstieg in die Politik als Befürworter und Übermittler des gemäßigten Islam. Des Weiteren ist er Abgeordneter des ägyptischen Parlaments und Unterstützer des ägyptischen Präsidenten Abdelfattah Al-Sisi.


Regelmäßig wird Abdelrahim Ali zu Konferenzen und Vorträgen eingeladen, die über die Finanzierung des Terrorismus oder über das islamische Denken sprechen. Zuletzt wurde er zum französischen- und zum europäischen Parlament eingeladen, um über diese Akten zu sprechen.



Nahost-Studienzentrum.. Eine Brücke zwischen dem Osten und Westen


Das Nahost-Studienzentrum (CEMO) wurde 2017 unter der Führung von Dr. Abdelrahim Ali und seinem Exekutivdirektor Ahmed Youssef, einem unabhängigen Journalisten gegründet. Es ist Zentrum, das eine Botschaft des Friedens in allen Sprachen, aus einem Land, das zu den ältesten Kulturen der Weltgeschichte zählt, verbreiten will.


Das Nahost-Studienzentrum ist bestrebt, die Gefahren des politischen und dynamischen Islams dem Westen aufzuzeigen und zum Austausch und zur Kommunikation zwischen den Zivilisationen beizutragen. Seit seiner Gründung hat das Nahost-Studienzentrum viele Seminare und Konferenzen unter Beteiligung vieler Experten und Persönlichkeiten der politischen und islamischen Forschung wie Roland Jacquard, Richard Labeviere, Ian Hamel und anderen organisiert.


Sie waren auch Mitherausgeber der ersten Ausgaben, die das Zentrum in seinen frühen Stadien veröffentlichte. Im Mai veröffentlichte das Zentrum sein erstes Exposé über die Gefahren des Gedankengutes der Muslimbruderschaft über westliche Werte, sowie über die politischen Islambewegungen.



Wir nach Europa gekommen, um den gemäßigten Islam zu vermitteln ... und um klarzustellen, dass der Islam nicht die Muslimbruderschaft ist

 

Die Bruderschaft hat von den Kommunikationslücken zwischen dem Osten und Westen profitiert

 

Das Zentrum für Nahoststudien in Paris hat sich zur Aufgabe gemacht die Stimme des Ostens und der Muslime in Europa zu vermitteln

 

Dr. Abdelrahim Ali, Journalist, Abgeordneter des ägyptischen Parlaments, Vorsitzender der Al-Bawaba News und Leiter des Zentrums für Nahoststudien in Paris, enthüllte in einem exklusiven Interview der französischen Zeitschrift "L‘essentiel" die Gründe für die Ausnutzung der Beziehungslücken durch die Muslimbruderschaft und religiöser Extremistengruppen. Insbesondere wegen der fehlenden Kommunikation zwischen den Demokraten im Osten und ihren Gegenstücken im Westen. Außerdem sprach er über den Zielen des Zentrums in Paris.

 

Der Abgeordnete Abdelrahim Ali sagte in seinem exklusiven Interview mit der französischen Zeitschrift, die am morgigen Mittwoch (3. Oktober) in Paris erscheinen wird: „Der Grund für die Einrichtung des Nahost-Studienzentrums in Paris ist die mangelnde Kommunikation zwischen den Demokraten im Osten und im Westen und dass die Muslimbruderschaft und Extremisten dies durch die Kommunikation mit dem Westen ausnutzen.“ Dazu sagte er: „Wir im Osten, in Ägypten und in der arabischen Welt sprechen ständig arabisch. Es gibt keine Wechselwirkung zwischen den Demokraten in der arabischen Welt und ihren Gegenstücken im Westen. Andererseits ist es der Bruderschaft gelungen, sich dem Westen zu öffnen, während wir zuschauen und nichts tun.“

 

„Mein Ziel bei der Einrichtung des Nahost-Studienzentrums in Paris ist es, eine neue Art der Kommunikation zwischen dem Osten und Westen zu schaffen. Es war also notwendig, nach Frankreich zu kommen, damit unsere Stimmen ankommen. Die anderen sollen unsere Erfahrungen mitbekommen und uns zuhören, sowie an Dialogen und Diskussionen teilnehmen, die mit den Experten Roland Jacquard, Richard Lebavière, Ian Hamel, Atmane Tazaghart und anderen zusammenarbeiten. Es war wichtig, dass andere unsere Sichtweise verstehen und ihnen unsere Erfahrung sowie unsere wirklichen Meinungen erklären“, sagte Dr. Abdelrahim Ali.

 

Der ägyptische Theologe Abdelrahim Ali fährt fort: „Aus unserer Sicht ist der Islam nicht die Muslimbruderschaft und sie repräsentieren den Islam nicht. Sie zeigen nur die falsche und dunkle Seite des islamischen Denkens. Dieser Aspekt spiegelt nicht die Ideen, Einstellungen und Ansichten der muslimischen Massen wider. Wir respektieren Frauen und glauben an Demokratie, friedlichen Machtwechsel, weisen Respekt für die Kunst und sind sehr am kulturellen Austausch zwischen den Kulturen interessiert. Erinnern sie sich, was in den vergangenen Jahrhunderten passiert ist? Die arabische Zivilisation und die großen arabischen Philosophen haben starke Brücken und Kanäle der Kommunikation mit dem Westen geschaffen, im Gegensatz zu dem, was die Muslimbruderschaft tut. Sie ​​glauben, dass die westliche Zivilisation der Teufel ist und unter die Autorität der islamischen Zivilisation zurückkehren muss.“

 

500 Organisationen, die der Muslimbruderschaft zugehören:

 

Der Journalist Abdelrahim Ali hat viele Details über die Osten-Westen-Beziehungen aufgedeckt. Dabei betonte er in einem Interview mit der Zeitschrift "L‘essentiel", haben Sie nicht den Eindruck, dass die Muslimbruderschaft in diesen Tagen Schwäche aufweist? Das ist bei uns im Nahen Osten, in Ägypten, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten klar und deutlich, aber diese Gruppe scheint im Westen stärker zu sein. Sie waren in der Lage, mit mehr als 500 verschiedenen Organisationen unter dem Namen die Union der Islamischen Organisationen, darunter allein 250 Organisationen in Frankreich, Europa zu erreichen und zu durchdringen.

 

„Die Muslimbruderschaft besitzt im Westen ein Vermögen von etwa 10 Milliarden Dollar. Intellektuell kontrollieren sie Hunderte von Moscheen in Frankreich und rekrutieren Hunderte von jungen Menschen. Indem sie sie von ihren Ideen und kultivieren Hass gegen die westliche Zivilisation überzeugen. Als das bereitet uns sorgen und schadet uns Osten“, sagte Abdelrahim Ali, Leiter des Nahost-Studienzentrums in Paris.

 

Die Gefahren der Bruderschaft auf Europa:

 

Als Antwort auf eine Frage zu seinem Buch über die Gefahren der internationalen Organisation der Muslimbruderschaft für Europa sagte der Theologe Abdelahim Ali: „Mein Buch erklärt diese Gefahren für Europa und den Westen. Die westliche Öffentlichkeit muss die Wahrheit der Muslimbruderschaft und das wahre Bild des Islam kennen. Das sind zwei verschiedene Sachen.“

 

Dr. Abdelrahim Ali warnte in seinem Interview zum Magazin über Mutationen, die der Bruderschaft widerfahren und ihre Häutung je nach politischen Umständen.“Es gibt immer Mutationen und Veränderungen in der Muslimbruderschaft je nach der politischen Situation und dem Druck, dem sie ausgesetzt sind. Ich werde Ihnen ein Beispiel zeigen.Am 29. Januar 2017, als Donald Trump an die Macht kam und sagte, die Muslimbruderschaft sollte verboten werden. Die Union islamischer Organisationen in Europa traf sich in Istanbul und diese Organisationen stimmten dem Austritt aus der Muslimbruderschaft zu. Niemand wusste jemals, dass diese Vereinigung der internationalen Organisation der Bruderschaft angehört, bis zu diesem Moment! Das ist ein Beweis dafür, dass die Muslimbruderschaft nicht zögert getarnt voranzuschreiten.“

 

Auf die Frage nach Finanzierungsquellen für die Muslimbruderschaft sagte Abdelrahim Ali: „Katar, die Türkei und einige andere Parteien finanzieren die Muslimbruderschaft. Es gibt auch viele Institutionen und Firmen, die hier im Westen von der Muslimbruderschaftgegründet wurden, den "Offshore" -Gesellschaften, die die meiste Zeit keine Steuern zahlen und jeden Tag durch sie Millionen von Dollars investiert werden. Nach Angaben des französischen Geheimdienstes hat die IS Organisation ein Vermögen von etwa 3 Milliarden Dollar. Können Sie sich dann in etwa vorstellen, was die Muslimbruderschaft besitzen kann! Ich denke, wenn wir darüber sprechen, was diese Organisation besitzt, werden wir diese Zahl mit 30 multiplizieren müssen! Das ist die echte Bedrohung für Europa.“

 

Über die Vorwürfe antisemitisch zu sein, nach einer Konferenz mit im französischen Parlament mit der Abgeordneten Marine Le Pen sagte Dr. Abdelrahim Aki: „Nur eine Person beschuldigte mich. Diese Person ist auf den Listen der "gefährlichen" der nationalen Sicherheit Frankreichs. Er wurde plötzlich von einer Nacht zu anderen zu einer Quelle für die Studien des Islam in Frankreich. Ich bin kein Antisemit, gehörte aber sowohl dem ägyptischen Parlament an, der in der Vergangenheit einen Friedensvertrag mit Israel unterzeichnet hat. Aber ich verurteile alle Angriffe auf die Palästinenser, die Ausweitung der Siedlungen und Israels Wiedersetzen der UN-Resolutionen.“

 

 

 

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